Saturday, September 5, 2015

Frühstück im Bett....


So ein Sonntagmorgen ist doch herrlich oder?
Kein Stress, keine Termine, einfach noch mal in die Kissen kuscheln.

Es kommt bei uns nicht oft vor (da Mr.Right auch an den Wochenenden im Einsatz ist), 
aber dafür geniessen wir es umso mehr, wenn der Sonntag ganz uns gehört.




Manchmal dann sogar mit einem Frühstück im Bett.
Jaaha....ab und zu kann es von Vorteil sein, dass Kinder im Teenager-Alter so lange schlafen und ganz froh sind, mal nicht zum Frühstück erscheinen zu dürfen.

Und da ich so gar kein Langschläfer bin, macht es mir auch nix aus, dann morgens 
schon etwas vorzubereiten, während Mr.Right noch selig vor sich hin schlummert.




Zu einem leckeren Sonntagsfrühstück gehören bei uns in jedem Fall Kaffee, 
duftende Brötchen (dazu gleich noch mehr), selbstgemachte Marmelade und auch ein paar weichgekochte Eier von unseren eigenen Hühnern.




Der Duft von heissem Milchkaffee – böse Zungen behaupten, ich würde heisse Milch mit einem Schuss Kaffee trinken und nicht umgekehrt – kitzelt mich auf jeden Fall wach. Für Mr.Right darf es dann die etwas stärkere Variante sein, in die nur ein kleines bisschen Sahne kommt.

Für mich also die grooooosse Tasse, für ihn die Kleine.




Diese wunderschöne Tagesdecke und die passenden Kissen habe ich übrigens 
bei der Firma Vossberg* entdeckt. Dort ist sie mir sofort ins Auge gesprungen und 
ich habe mich spontan verliebt. Für mich mal ganz ungewohnt farbig......

Dieser Piquestoff wird in Portugal produziert, wirkt wie gesteppt und ist dabei so herrlich weich. Dadurch, dass die Decke aus reiner Baumwolle besteht ist sie nicht nur pflegeleicht, 
sondern ich empfinde sie so angenehm und kühl auf der Haut, dass ich sie in warmen Nächten 
auch als leichte Zudecke nutzen werde.....leider sind diese warmen Nächte ja erstmal vorbei.




Solltet Ihr Vossberg* noch nicht kennen, dann müsst Ihr unbedingt mal im Online Shop stöbern....ich fand die Auswahl wirklich ungewöhnlich....immer etwas Besonderes, dass man nicht überall findet....die Qualtität hat mich (nun, da ich die Decke habe) überzeugt und auch die Preise finde ich sehr erschwinglich.

*Kooperation





Nun aber zurück zum Frühstück, sonst wird der Kaffee kalt ;-)

Krümel im Bett mag ich gar nicht! Aber bei diesen leckeren, weichen Rosinenbrötchen krümelt nix und sie sind auch nicht schwer zu backen. Ihr könnt den Teig schon am Vorabend zubereiten, denn um 4 Uhr aufstehen, um den Hefeteig anzusetzen, das geht selbst für mich dann doch etwas zu weit....



Ihr wollt das Rezept?
Kein Problem:

für die Rosinenbrötchen braucht Ihr:

500g Mehl
100ml warmes Wasser
1 Packung Trockenhefe (oder frische, wie Ihr mögt)
½ Tl Zucker
200ml Milch
1 Tl Salz
ca. 100g Rosinen
(reicht für 10 mittelgrosse Brötchen oder einen Brotlaib)




wie gesagt: am besten Ihr bereitet den Teig schon am Vorabend zu.
Rosinen in ein wenig lauwarmes Wasser einweichen.
Das Mehl in eine grosse Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Dort hinein die Trockenhefe, den Zucker und das lauwarme Wasser geben und ein bisschen Mehl vom Rand hineinmischen. Jetzt 5-10 Minuten warten, dann hat sich die Hefe „entfaltet“. Bei Trockenhefe ist dieser Vorgang eigentlich nicht nötig, ich habe aber das Gefühl, dass der Teig dann lockerer wird.

Jetzt kommt das Salz und die Milch hinzu. Alles kräftig verkneten, bis sich ein geschmeidiger Teig entwickelt hat. Erst jetzt die (abgetropften) Rosinen unterkneten. Gibt man sie vor dem ersten Knetgang zum Teig, werden sie zermatscht, so bleiben sie ganz.



Den Teig jetzt in der abgedeckten Schüssel im Kühlschrank über Nacht „kalt gehen“ lassen. Bereitet Ihr den Teig direkt vorher zu, einfach an einem warmen Ort ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Morgens aus dem Kühlschrank nehmen, vorsichtig durchkneten und Brötchen formen. Diese abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Ich mache das am liebsten im Backofen, den ich vorher auf ca.40 Grad vorheize.

Nachdem die Brötchen schön aufgegangen sind, nehme ich sie aus dem Backofen und stelle dort die Temperatur hoch (Umluft ca.150 Grad). Während der Ofen vorheizt bepinsele ich die Brötchen mit etwas lauwarmer Milch. Dadurch bräunen sie beim Backen und werden schön glänzend.
Jetzt für ca.20 Minuten in den Backofen geben. Danach etwas abkühlen lassen und dann endlich geniessen!



Ich finde sie am leckersten mit ein wenig Frischkäse und der
 selbstgemachten Mango-Orangen Marmelade mit Ingwer.
Das Marmeladen-Rezept reiche ich in einem meiner nächsten Posts nach, wenn Ihr mögt.
und nein: diese haarige Hand im Bild gehört natürlich NICHT mir ;-))




Man kann sich beim Frühstücken herrlich in die Decken kuscheln...
besprechen, was man am Tag noch so unternehmen möchte, in der Zeitung blättern
 und vielleicht sogar noch einmal kurz die Augen schliessen.




Gerade wenn es draussen so stürmisch und unfreundlich ist wie heute, 
ist das eine wunderbare Art, den Tag zu beginnen....
aber irgendwann muss auch der Hund mal Pippi....*seufz*




Also so ein Frühstück im Bett gibt es bei uns nicht jeden Sonntag, sondern nur selten
....und ist deshalb auch immer etwas ganz Besonderes....
Im Normalfall frühstücken wir gern zusammen mit unseren Kindern, die das auch zum 
Glück noch immer gut und wichtig finden und dann sogar bereitwillig aufstehen.
Und wie ist das bei Euch? Wie habt Ihr den Tag heute begonnen?

Ich wünsche Euch einen kuscheligen Sonntag und werde mir heute endlich 
mal wieder Zeit für eine ausgiebige Blogrunde bei Euch gönnen!

Eure
Smilla


*vielen Dank an die Firma Vossberg für die schöne Zusammenarbeit!

Monday, August 31, 2015

[BÜCHERLIEBE]: Wohnen - ganz romantisch


jaaa...ich weiss: es wird langsam Zeit, den Sommer-Modus mal zu beenden....
momentan poste ich nur 1x pro Woche und komme auch kaum zum Kommentieren bei Euch....
aber ich geniesse die Zeit draussen einfach sehr.







Aber heute möchte ich Euch wieder einmal ein Buch vorstellen:





Wohnen - ganz romantisch
erschienen bei *Busse&Seewald*
ISBN: 978-3-7724-7397-5
Preis: € 19,95


In diesem - quasi noch druckfrischem - Schätzchen zeigen zwölf Frauen ihre Wohnparadiese.





Einige Namen werden Euch durchaus bekannt sein, 
denn es sind auch ein paar Bloggerinnen dabei.
z.B. Dagi von *House-of- ideas*, 
Tina von *Fenimore* oder auch 
Sabrina von *House No.43*
....um nur einige zu nennen.





Jede der zwölf Frauen nimmt uns mit in ihre ganz persönliche Wohlfühloase
....da ist von der grosszügigen Villa über den schnuckeligen Altbau 
bis hin zur gemütlich-kleinen Dachwohnung alles dabei.





Das Buch zeigt, dass der Begriff "romantisch wohnen" ganz unterschiedlich umgesetzt werden kann.
Jede vorgestellte Wohnung hat ihren ganz persönlichen Stil.
Man findet maritime Romantik genauso, wie den farblich schlichten (und doch so wirkungsvollen) nordischen Stil oder auch die rosa-verspielte Variante.





Jedes der gezeigten Zimmer hat für mich seinen ganz besonderen Reiz. 
Eines haben aber scheinbar alle der Frauen gemeinsam: Ihre Liebe zu weiß!





Für mich ist es ein wunderschönes Bilder-Buch, dass man herrlich an den kommenden
 trüberen Herbstabenden gemütlich auf dem Sofa studieren kann
.....neue Inspirationen schaden ja bekanntlich nie!







Wohnen - ganz romantisch
erschienen bei *Busse&Seewald*
ISBN: 978-3-7724-7397-5


Preis: € 19,95

Erhältlich in jeder Buchhandlung, natürlich könnt Ihr den Titel auch im Netz bestellen, aber das Einkaufserlebnis in einer "echten" Buchhandlung, der Service, die Beratung und der Geruch von Büchern ist durch nichts zu ersetzen.

Probiert es mal aus, Ihr habt sicher eine Buchhandlung vor Ort, die sich über Euren Besuch freut!




So, bei uns fängt am Donnerstag die Schule wieder an,
 dann läuft hier auch alles andere wieder normal....hoffe ich.

in diesem Sinne: bis ganz bald!
Eure
Smilla








und wieder wie immer:
Dies ist meine persönliche Buchempfehlung, mein Geschmack.
Ich erhalte dafür kein Geld oder sonstige Zuwendungen, habe aber die freundliche Genehmigung des Verlages die obigen Bilder zu zeigen.
meine gesammelten Buchempfehlungen findet Ihr übrigens *HIER*



Monday, August 24, 2015

[DIY] Lampe statt Essig-Gürkchen ;-)


Hach, was habe ich die sommerlichen Tage der letzten Woche doch noch einmal genossen! 
Hier waren es angenehme 26 Grad, nicht schwül....einfach nur schön.

Da es aber heute eher trüb ist, hab ich da mal was für Euch vorbereitet...
Ich finde es ja immer erschreckend, wie schnell es jetzt abends schon wieder dunkel ist, 
gerade wenn der Himmel voller Wolken hängt.



An unserem Lieblings-Leseplatz ist ja vor einiger Zeit diese *Stalltür* eingezogen. 
Noch immer hängt an Ihr die Plissee-Lichterkette....noch immer finde ich die schön.
 ABER: sie macht jetzt abends einfach nicht genug Licht, um dort auf der Recamiere
 entspannt lesen zu können, ohne in ein lustiges Worteraten zu verfallen.

Es musste also eine Leselampe her!
Mr. Right: da können wir doch ´ne einfache Klemmleuchte von Ikea dran bappen!

Echt jetzt?!
Nicht wirklich! ein wenig individueller sollte es schon sein...fand zumindest ich....
also nichts gegen Ikea, ich LIEBE Ikea!



und drei unserer Hennen, die mich beim Bau der Lampe ganz neugierig durchs Fenster
 des Arbeitszimmer beobachteten, haben mir da ganz eifrig zugestimmt!
Darf ich vorstellen: Hazel, Karl-Heinz (fragt besser nicht) und Millie 

Schon häufiger habe ich diese Lampen in alten Gläsern im Internet bewundert
.....auch bei Amy ist mir so eine ins Auge gefallen.
Nun habe ich selbst so eine "gebastelt" und verrate auch, wie es geht.





Schwer isses wirklich nicht:

Ihr braucht:
-> ein grosses Marmeladen- oder Einmachglas
-> eine Lampenfassung
-> eine passende Birne (dazu später mehr!)
-> ein Kabel mit Stecker

Mir schwebte ein "antikes" Schraubglas vor, aber leider habe ich keines finden können...
naja, das stimmt so nicht ganz, aber ich wollte keine €50 für ein altes Glas ausgeben
...da bin ich dann doch etwas knauserig.
Also wurde es ein neues Einmachglas...auch ok.....vielleicht springt mich ja 
irgendwann auf irgendeinem Flohmarkt noch ein Schnäppchen-Antik-Glas an, 
dann bau ich einfach noch eine Lampe.





Als Erstes habe ich den Deckel des Glases mit grauer Sprühfarbe verschönert
....nicht nachmachen!.....könnt Ihr Euch sparen!....war komplett für die Katz! 
Da man an dem Deckel noch so viel herumwerkeln muss (und dann die Farbe wieder abplatzt), empfiehlt es sich, diesen Schritt erst später auszuführen...einfach aufmerksam weiterlesen, 
dazu kommen wir dann noch ;-)




Auf dem Deckel wird der Umfang der Lampenfassung angezeichnet, 
denn die muss da jetzt irgendwie durch.
Dann mit der Bohrmaschine innerhalb des inneren Kreises ein Loch bohren. Durch dieses Loch könnt Ihr dann eine Schere "einfädeln" und die vorher markierte Linie ausschneiden. Das geht wirklich mit einer handelsüblichen Schere....nehmt aber nicht Eure beste...weil...ehrlich: schärfer wird sie dadurch natürlich nicht.

Habt Ihr das Loch für die Fassung ausgeschnitten, dann prüft mal, ob sie durch passt. Sie sollte schon recht stramm drin sitzen und sich nicht allzuviel bewegen. Rausrutschen kann sie hinterher allerdings nicht, da bei jeder Lampenfassung noch ein breiterer Innenring dabei ist, der später (wie der Name schon vermuten lässt) von innen gegen den Glasdeckel geschraubt wird.


Jetzt erstmal die Fassung wieder rausfummeln. 
Nun ist der Schritt gekommen: Ihr könnt den Deckel farblich verschönern, wenn Ihr wollt. 
Während die Farbe trocknet, habt Ihr Zeit, Euer Stromkabel mit der Lampenfassung zu verbinden. Ich habe (im Baumarkt) ein textilumanteltes Kabel gekauft, welches man üblicherweise für Bügeleisen nutzt. Da ist der Stecker gleich mit dran und es hat eine Länge von 3 Metern.




Nun zum Anschluss...aber  eines vorab: 
ich bin kein Elektriker und übernehme auch keine Haftung für Eure nachgebauten Lampen.
Ich erkläre hier bewusst nur grob, wie es geht. Wenn Ihr nicht genau wisst, was Ihr machen sollt, dann schaut mal im Netz nach einer Anleitung oder (besser) holt Euch fachmännischen Rat.

Fädelt die obere Kappe Eurer Fassung auf Euer Kabel auf.
Euer Stromkabel sollte drei innenliegende Drähte aufweisen:
Blau, braun und einen grün/gelben Draht.
blau und braun in der Fassung links und rechts anbringen,
den zweifarbigen Draht (das ist die Erdung) in der Mitte anschliessen.
Nun den oberen Teil der Fassung mit dem mittleren Teil (in dem sich jetzt die Drähte befinden) zusammen schrauben und durch den GlasDeckel stecken. Jetzt von innen das breitere Schraubgewinde aufdrehen, schon sitzt die Fassung fest und sicher im Deckel.




Jetzt nur noch die Birne rein....ich hatte mich für eine coole Edison-Style-Vintage-Birne entschieden, die Ihr auch auf den Bildern seht. Ich fand die Optik einfach schön und sie macht ein tolles Licht. ABER: ich habe sie bereits gegen eine (nicht ganz so stylische) Energiesparleuchte ausgetauscht, da die Lampe einfach zu heiss wurde, eine LED geht natürlich auch. Das Glas umschliesst die Birne ja komplett, da kann die Wärme nirgendwohin, somit wurde auch die Fassung sehr heiss. Das war mir dann doch zu riskant.





Also Birne reindrehen, Deckel aufs Glas schrauben und fertig ist Eure Leuchte!




Mir gefällt sie richtig gut (auch mit der E-Birne) und sogar Mr.Right ist ganz zufrieden.






Also, was soll ich sagen? 
der Herbst kann kommen...zumindest licht-technisch sind wir bestens vorbereitet.




Ach...und sollte tatsächlich jemand von Euch ein altes/antikes Schraubglas im Schrank stehen haben und möchte es loswerden....bitte unbedingt an mich wenden....ich glaube, ich möchte noch so eine Leuchte bauen.

So, nun wünsche ich Euch einen schönen Dienstag,
Eure
Smilla

alle meine DIYs findet Ihr übrigens *hier*

verlinkt mit:



Monday, August 17, 2015

[DIY]: Fernweh für Ohren und Fenster....




erst einmal habe ich mich sehr gefreut über Eure begeisterten Kommentare
 zu meinem *Lost Place-Post*. Falls mir jemand noch so eine verlassene Location 
empfehlen kann, schreibt mir gern eine Mail!

und nun zum heutigen Thema:




Ja, ich gestehe: ich habe Fernweh!
Dieses Jahr sind wir nicht in den Urlaub gefahren, es standen einfach zu viele 
(Renovierungs)Dinge auf der Liste, die erledigt werden mussten.

Klar, wir hatten zwei Wochen frei...haben auch Ausflüge gemacht, unserem spanischen Gast
 ein wenig von der Umgebung gezeigt und auch mal gefaulenzt...ABER...diese richtige Erholung, 
die sich irgendwie (bei mir) nur einstellt, wenn man ganz woanders ist...weg von den alltäglichen Dingen und Erledigungen....die fehlt mir einfach.




Da dachte ich mir: mach einfach was Kreatives aus Deinem Fernweh!
gesagt getan! als Erstes zeige ich Euch eine Fenster-Deko-Kette

Ihr braucht nur wenige Zutaten:

-> schönes Papier (z.B. Landkarten o.ä.)
-> dünnen Draht
-> ein paar Perlen
-> Nadel




Ich habe mir einen ur-ur-alten Atlas aus meiner Jugendzeit geschnappt 
und ein paar schöne Seiten herausgerissen, so hat das Ganze dann auch noch einen Upcycling-Charakter und das gute Stück (der Atlas) findet endlich wieder Verwendung.
Dann einfach ein paar Papierboote in unterschiedlichen Grössen gefaltet....
Ihr wisst doch sicher noch, wie das geht oder?
Wenn nicht, findet Ihr *hier* eine kleine Anleitung dazu.


Dann werden die Boote von unten mit einer Nadel so durchstochen, dass das Loch 
mittig im "Segel" sitzt, denn dort wird gleich der Draht durchgezogen.




Nun einfach abwechselnd Boote und Perlen auf den Draht auffädeln, zwischendrin mal einen
 Knoten als Abstandhalter machen. Jetzt noch eine Aufhängeschlaufe knoten....und fertig!




Als Fotohintergrund dienten mir diesmal übrigens meine letzten Flohmarkfunde: zwei grosse, alte Fensterläden, die wir zu einem Paravent verschraubt haben. Sie mussten nicht mal gestrichen werden, der blaue shabby Anstrich passt super in unser BeachHouseStyle Arbeits-und Gästezimmer, wo sie nun als Sichtschutz dienen. Dort hängen nämlich keine Gardinen und abends, wenn man Licht anhat, kam man sich immer etwas beobachtet vor, obwohl eigentlich niemand durchs dichte Gartengrün hindurch schauen kann.




Aber ich habe Euch ja auch noch Fernweh für die Ohren versprochen...auf geht´s:




Bei den Ohrhängern funktioniert es nach dem selben Prinzip, auch das Material ist fast identisch:
die Perlen sollten etwas kleiner sein und man braucht noch die Aufhänger für die Ohrringe, 
sowie Klarlack oder klaren Nagellack.




Auch hier wieder zwei Boote falten, diesmal sehr klein.
Ich habe jeweils ein Stück Papier in der Grösse 2,5cm X 3,5cm genutzt. 
Ihr könnt ein Falzbein zur Hilfe nehmen, Euer Fingernagel tut´s allerdings auch.




Bevor Ihr die Boote auffädelt, werden sie nun mit Klarlack oder Nagellack 2x lackiert. 
Das gibt Ihnen mehr Halt und das Papier schmuddelt nicht so schnell an, 
wenn es mit der Haut in Berührung kommt.




Die Boote werden wieder durchpikst und aufgefädelt.
Dann wird der Draht mittels einer Schmuckzange mit den Ohrhänger-Rohlingen verbunden.

Die Draht-verwurschtel-Ohrhängerbefestigung hat übrigens meine Freundin übernommen, 
die eine wahre Schmuckbastel-Expertin ist und ganz viel tolles Material in ihrem Fundus hat.
Danke Dir, Wibke! Hat mal wieder Spass gemacht!
Die Idee zu diesen Ohrhängern stammt übrigens aus *diesem Buch*, dort findet Ihr auch noch einmal eine genaue Anleitung, falls Euch meine diesmal zu knapp war ;-)

Meine Töchter finden die Ohrringe cool....würden sie selbst aber nicht tragen.....waren sich aber einig, dass sie zu mir passen...was sagt das jetzt über mich aus? keine Ahnung!
meine Jüngste hat sich aber bereitwillig als Ohr-Model zur Verfügung gestellt, Danke dafür!




Über das Falten mit dem Landkarten-Papier ist mein Fernweh und meine Sehnsucht nach langen Strandspaziergängen, Sand zwischen den Zehen und Bummeln durch fremde Städte zwar nicht weniger geworden (nee...eher im Gegenteil), aber ich träume jetzt einfach von meinen Traumzielen, die ich ja vielleicht im nächsten Jahr besuchen werde....mal sehen, wo meine Schiffchen dann so hinschippern...Wasser wird in jedem Fall dabei sein!




Was macht Ihr, wenn Euch die Sehnsucht packt, Ihr aber gerade nicht weg könnt?
Verratet mir doch mal Eure Fernweh-Bekämpfungs-Strategien!
bin gespannt!

übrigens: die Sammlung aller meiner DIYs, findet Ihr *HIER*

bis bald
Eure
Smilla




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